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Erklärung

Als Skeuomorphismus bezeichnet man das Verfahren reale Gegenstände und Materialien digital nachzubilden. Diese Objekte werden für die Funktion grundsätzlich nicht benötigt, sie lassen ein Design (z.B. ein Programm) aber echter wirken. Das führt u.a. dazu, dass sich der Benutzer schneller zurecht findet, da er aus der realen Welt bekannte Funktionen auch in der digitalen Welt wieder findet. Mit simulierten Materialien kann zudem leicht ein hochwertiges Erscheinungsbild erzeugt werden.

iTunes U auf dem iPad
iTunes U auf dem iPad – Quelle: apple.com

Andererseits steht diese Technik stark in der Kritik, da es nicht immer Sinn macht das reale Verhalten digital nachzubilden. Die Grenzen der analogen Welt werden durch den Skeuomorphismus in die virtuelle Welt übertragen und Benutzeroberflächen sind häufig sehr unflexibel in Bezug auf Weiterentwicklungen. In vielen Produkten folgt zudem die Form nicht der Funktion, sondern umgekehrt.

Skeuomorphismus in der Kalender- und Notiz-App von Apples Betriebssystem Snow Lion
Skeuomorphismus in der Kalender- und Notiz-App von Apples Betriebssystem Snow Lion

Unsere Agentur in Berlin realisiert vom durchgestylten One-Pager bis zur funktionalen Konzern-Website Projekte mit sehr unterschiedlichem Umfang. Wir sind nicht auf eine Branche festgelegt und arbeiten u.a. mit folgenden Unternehmen erfolgreich zusammen:

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